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Unsere Teammitglieder
Spielername • Tech-Nick
18.06.2025, 21:08
Nana • Loki Cerise
10.06.2025, 21:24

Das Kaiserreich Phalê
Topographie
Die Welt Domum nimmt denselben Platz wie unsere Erde im Sonnensystem ein. Sie ist die Schwesterwelt unseres Planeten, jedoch in einer anderen Dimension. Auf Domum gibt es acht Kontinente, darunter ist Versum für uns von Interesse. Dieser Kontinent umfasst zehn Länder, von denen das Kaiserreich Phalê das Kleinste ist. Die Landschaft ist naturbelassen und wird von zwei großen Städten geprägt, die sich um das Kristallschloss – dem Sitz des Kaisers – schmiegen sowie den Grenzstädten. Neben diesen Städten gibt es nur einige einfache Dörfer, die von Bauern und einfachen Landsleuten bewohnt werden.
Zwischen den Siedlungen breitet sich eine üppige Natur aus. Wälder, Flüsse und Seen prägen die Landschaft, doch Berge findet man im Norden. Im Süden grenzt Phalê an das Meer. Unter dem Kristallschloss befindet sich eine Mine, die wertvolle Kristalle aller Art birgt. Diese kostbaren Schätze geben dem Land seinen Namen. Im Volksmund wird Phalê oft als „das Kristallland“ bezeichnet. Das Land zählt etwa 8 Millionen Einwohner.

Wetter & Kalendersystem
Die Jahreszeiten auf Domum entsprechen denen unserer Welt – Frühling, Sommer, Herbst und Winter. Doch das Wetter ist verdreht: Im Sommer herrscht Winter, und im Herbst ist Frühling. Das Kalendersystem gleicht unserem, mit den Monaten Januar bis Dezember.

Flora & Fauna
Die Wälder Phalês umgeben die menschlichen Siedlungen und sind reich an Laub- und Nadelbäumen. Sammler schätzen die Vielfalt an Heilkräutern und Pilzen, wobei Vorsicht vor giftigen Exemplaren geboten ist. Die Tierwelt ähnelt der europäischen Fauna. Rehe, Wildschweine, Wildpferde, Marder, Dachse und Wölfe sind hier heimisch.
Haustiere wie Hunde, Katzen oder Schildkröten werden ebenfalls gehalten. In der magischen Umgebung von Phalê gibt es gelegentlich Tiere, die leichte magische Eigenschaften zeigen, beispielsweise eine ungewöhnliche Intelligenz oder Farbveränderungen. In früheren Zeiten gab es auch magische Wesen wie Drachen, Einhörner oder Greifen. Diese Tiere sind zum größten Teil ausgestorben und nur noch sehr selten vertreten. In Phalê hat man sie schon seit mehreren hundert Jahren nicht mehr erblicken können.

Städte
Das Kristallschloss bildet das Herz von Phalê. Um das Schloss gruppieren sich die Zwillingsstädte Masul und Mideo, die durch ihre Gegensätze geprägt sind:
Masul: Diese Stadt ist vom Einfluss der Magie dominiert. Hier blüht der Handel mit Lacrima, die in Masul verarbeitet und genutzt werden. Futuristisch anmutende Technologien wie magisch angetriebene Transportmittel und Kommunikationsgeräte prägen das Stadtbild. Masul ist auch ein Zentrum der Unterhaltung und Heimat des Magistrats, eines Zusammenschlusses mächtiger Magier.
Mideo: Mideo hingegen ist konservativ und stark vom Glauben geprägt. Der Klerus hat hier seinen Sitz, und religiöse Werte bestimmen den Alltag. Moderne Technologien aus Masul werden hier skeptisch betrachtet oder abgelehnt. Die Stadt ist schlicht gehalten und steht für Gottesfürchtigkeit und Tradition.

Zusätzlich zu den Zwillingsstädten gibt es vier größere Grenzstädte, die zur Verteidigung des Landes errichtet wurden:
Glaryn (Norden): Diese Stadt liegt in einer verschneiten Berglandschaft und schützt die nördlichen Grenzen Phalês. Ihre Architektur ist robust und funktional, um den harten Winterbedingungen zu trotzen.
Caldros (Osten): Caldros ist von dichten Wäldern umgeben und dient als strategischer Außenposten für die östlichen Grenzen. Die Stadt ist bekannt für ihre Holzbauten und ihre Verbindung zur Natur.
Dyrnthas (Süden): Als einzige Küstenstadt Phalês hat Dyrnthas eine bedeutende Hafenanlage. Sie schützt den Zugang zum Meer und ist ein wichtiger Umschlagplatz für den Handel.
Sanguis (Westen): Diese Stadt liegt in einer verdorrten Umgebung und ist auf die Verteidigung der westlichen Grenze spezialisiert. Die Architektur ist schlicht und die Bewohner sind für ihre Härte und Ausdauer bekannt.
Die Rivalität zwischen den Städten spiegelt sich in Politik und Gesellschaft wider. Aristokraten, das Magistrat und der Klerus konkurrieren um die Gunst der kaiserlich-royalen Familie, um Einfluss und finanzielle Unterstützung zu sichern.

Hierarchie & Adel
Phalê ist eine patriarchalische Monarchie, wobei Frauen dennoch ähnliche Rechte wie Männer genießen. Der Kaiser regiert das Land und ist oberster Gesetzgeber, unterstützt durch die Kaiserin, das Magistrat und den Klerus. Der Kronprinz ist der alleinige Erbe des Thrones; es gibt keine weiblichen Thronfolger. Dennoch können Frauen niedrigere Adelstitel eigenständig tragen. Ehen im Adel sind meist arrangiert, um Macht und Vermögen zu sichern. Homosexuelle Beziehungen sind gesellschaftlich akzeptiert, auch innerhalb des Adels, sofern diese nicht die Nachfolge gefährden.

Die Hierarchie der Adelstitel ist wie folgt gegliedert:
Kaiser
Kaiserin
Kaiserlich-royaler Kronprinz
Die Königinnen des Kaisers
Kaiserlich-royale Prinzen/Prinzessinnen
Erzherzog
Herzog
Landgraf
Fürst
Baron

Gesellschaft
Währung: Die Währung Phalês sind bronzefarbene Münzen, die Taler genannt werden. Sie existieren in den Einheiten 1, 2, 5 und 10.

Kleidung: Die Mode erinnert an das viktorianische Zeitalter. Frauen des Adels tragen prächtige, bauschige Kleider, während Männer elegante, enganliegende Anzüge bevorzugen. Diener des Klerus kleiden sich in schlichte, weiße Roben. Anhänger des Magistrats tragen oft Kleidung im Steampunk-Stil, die Individualität und Kreativität betont.

Sprache: Die Landessprache Phalêsisch hat keine Äquivalent in unserer Welt. Sie variiert zwischen einem vornehmen Dialekt, der von Adel und Klerus gesprochen wird, und einer ländlicheren Variante, die im Magistrat und bei einfachen Bürgern verbreitet ist.

Essen: Die Ernährung unterscheidet sich stark zwischen Adel und Volk. Während die ärmere Bevölkerung vor allem vegetarische Gerichte zu sich nimmt, genießt der Adel häufig Fleisch.

Medizin: Der medizinische Stand ist begrenzt. Moderne Diagnoseverfahren fehlen, doch Röntgenbilder sind mithilfe von Lacrima möglich. Kräuterheilkunde ist weit verbreitet, während chirurgische Eingriffe selten und riskant sind.

Bildung: Bildung steht theoretisch allen offen, hängt jedoch von den finanziellen Mitteln ab. Der Adel hat Zugang zu höherer Bildung, während einfache Bürger oft auf Stipendien oder Unterstützung durch den Klerus oder das Magistrat angewiesen sind.

Magie: Magie ist selten und konzentriert in den Kristallen, den Lacrima, die in der Mine unter dem Kristallschloss gefunden werden. Sie wird für technische Innovationen, medizinische Zwecke und alltägliche Anwendungen genutzt.

Technik: Der technische Fortschritt in Phalê orientiert sich stark an der viktorianischen Epoche des 19. Jahrhunderts, ergänzt durch die Magie der Lacrima. Elektrizität existiert nicht, doch magisch betriebene Geräte wie selbstfahrende Kutschen sind in Masul verbreitet. Mechanische Apparaturen und einfachere Maschinen werden ebenfalls durch Lacrima angetrieben, was den technologischen Stand einzigartig macht. Auch kleinere und größere, mit Dampftechnik betriebene Apparaturen findet man hier und da - gerne auch in Kombination mit einem Lacrima. Die größte Errungenschaft der hiesigen Technik sind die dampfbetriebenen Kutschen und Luftschiffe.

Kunst und Musik: Kunst und Musik spielen eine wichtige Rolle in Phalê. Adlige Familien fördern oft Künstler und Musiker, die für sie exklusive Werke schaffen. Die Malerei wird durch realistische Porträts und romantische Landschaftsbilder dominiert. Bildhauer widmen sich filigranen Arbeiten, oft inspiriert von den Kristallen des Landes. In der Musik ist Klassik mit kraftvollen Orchesterstücken und virtuosem Klavierspiel beliebt. Auf dem Land gibt es einfache Volksmusik, die durch Flöten und Saiteninstrumente geprägt ist.

Alltagsbräuche: Das tägliche Leben in Phalê ist von Ritualen und Traditionen geprägt. Begrüßungen erfolgen oft mit einem leichten Kopfnicken oder einem Handkuss, besonders im Adel. Mahlzeiten sind eine Gelegenheit für die Familie, zusammenzukommen, wobei das Abendessen die wichtigste Mahlzeit des Tages ist. Geburtstage und Namensgebungen werden mit kleinen Festen gefeiert, die von Familie und Freunden besucht werden. Religiöse Feiertage und Rituale sind besonders in Mideo zentral, während in Masul magische Zeremonien Aufmerksamkeit erhalten.