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Spielername • Tech-Nick
18.06.2025, 21:08
Nana • Loki Cerise
10.06.2025, 21:24

Magie und das Magistrat
Die Magie in Domum
Die Magie dieser Welt ist rar und vielfältiger Natur. Jedoch fließt sie nicht frei in der Welt umher, sondern ist in Kristallen – den so genannten „Lacrima“ – eingeschlossen. Diese finden sich zahlreich in einer Mine, welche unter dem Kristallschloss liegt. Lacrima können von Magiern verarbeitet werden, um ihre Funktionen freizusetzen und in verschiedene Bereiche des Lebens integriert zu werden. Magie in Phalê ist keine mystische Kunst im klassischen Sinne, sondern eine präzise Wissenschaft, die durch das Handwerk der Magier und das Verständnis der Lacrima ermöglicht wird. Die Magie wird dabei vor allem als Werkzeug zur technologischen und wissenschaftlichen Entwicklung eingesetzt, wobei der Ursprung der Kraft immer in den magischen Kristallen liegt.

Lacrima - die magischen Kristalle
Lacrima sind Kristalle, welche sich in der Mine unter dem Kristallschloss befinden. Diese können von jedem beliebigen Menschen abgebaut werden. Um jedoch ihre magische Energie zu entfalten, muss man sie verarbeiten. Dieses Handwerk wird Menschen gelehrt, welche man Magier nennt. Magier sind dem Magistrat zugehörig. Verarbeitete Lacrima selbst können auch von gewöhnlichen Menschen, die dieses Handwerk nicht erlernt haben, verwendet werden, allerdings sind diese sehr teuer, weshalb nicht jeder Bürger Zugang zu ihnen hat.
Um der Besitzer eines Lacrimas zu werden, muss man dieses lediglich eine Zeit lang anfassen. Nach einiger Zeit fühlt sich der Kristall warm an. Magier nennen diesen Vorgang „Seelenübertragung“. Hat ein Lacrima einen Besitzer, kann er auch nur von diesem verwendet werden.
Es gibt allerdings auch Lacrima, welche von jedermann benutzt werden können. Der Unterschied zu den Kristallen mit einem Besitzer findet sich letztlich nur in der Verarbeitungsweise. Magier wissen genau, wie sie ein Lacrima bearbeiten müssen, damit dieses für einen Besitzer aufnahmefähig ist oder auch eben nicht.
Allgemein besitzen die Kristalle keine unendlichen Kräfte. Sind die Reserven der Steine erschöpft, müssen sie sich eine Zeit lang wieder aufladen. Dies dauert meist etwa eine halbe Stunde.

Elementarlacrima
Bei den Elementarlacrima handelt es sich um die Urform der Kristalle. Sie sind nur grob verarbeitet und werden oft mit Waffen kombiniert, um diese stärker zu machen und so zum Beispiel die Streitkraft Phalês zu erhöhen, oder man benutzt ihre Fähigkeiten, um alltägliche Probleme zu lösen.

Feuer: Die Feuer-Lacrima sind wohl jene, welche am Häufigsten verwendet werden. Nicht nur sind sie recht erschwinglich, sondern auch vielseitig einsetzbar. Um eine Kochstelle oder eine Wohnung zu erhitzen werden sie häufig verwendet. Kombiniert man diese Kristalle beispielsweise mit einem Schwert, wird das Metall sehr heiß, sobald der Anwender dies wünscht. Wenn man eine Metallgehäuse mit einem Feuer-Lacrima ausrüstet, fungiert dies als Pistole.
Wasser: Diese Kristalle können Wasser erzeugen. Auch diese sind der allgemeinen Bevölkerung zugänglich gemacht, damit niemand unter Wasserknappheit oder dreckigem Wasser leidet. Allerdings sind die Wasser-Lacrima nur in der Lage, eine kleine Menge Wasser zu erzeugen, welches kaum für ein Bad reicht.
Erde: Die Erd-Lacrima finden ihre Anwendung häufig in der Landwirtschaft oder Bergbau. Es kann unter anderem die Erde fruchtbarer machen. Wenn es mit einer Spitzhacke kombiniert wird, erleichtert es den Abbau von weiteren Lacrima.
Wind: Auch das Wind-Lacrima wird in der Landwirtschaft eingesetzt. Man verwendet es, um Mühlen in Gang zu bringen und so Getreide zu malen. In der Seefahrt benutzt man sie gern, um Wind in ein Segel zu bringen. Auch Jugendliche finden ihren Spaß an den Wind-Lacrima. Viele von ihnen besitzen etwas, was „Schiffboard“ genannt wird. Dieses ist ein Holzbrett mit Rollen dran, außerdem findet sich dort noch ein Mast mit einem Segel. Auch dieses Segel wird dann von einem Wind-Lacrima betrieben und bringt das ganze Gefährt so in Bewegung.
Licht: Die Licht-Lacrima sind allgegenwärtig. Die Straßenlaternen werden mit ihnen beleuchtet. Wer das gewisse Geld hat, besitzt auch ein Licht-Lacrima Zuhause. So ist man in der Lage dazu, das Licht anzumachen, wenn draußen bereits die Nacht herrscht. Licht-Lacrima werden auch gern als Blendgranaten verwendet.
Gift: Diese Kristalle sind selten und werden bisher nur mit Waffen kombiniert. So erzeugt man beispielsweise Pfeile, welche den Gegner sofort vergiften, sobald dieser von der Spitze berührt wird.
Elektrizität: Weltenwanderer wüssten sicherlich viel mehr mit diesen Lacrima anzufangen, um beispielsweise die Technologie Phalês voranzutreiben, doch bisher werden die Elektrizität-Lacrima auch nur mit Waffen kombiniert. Ein Speer kann man zum Beispiel unter Strom setzen und so einen größeren Schaden erzeugen, wenn man einen Gegner damit trifft.

Technologie-Lacrima
Die Technologie-Lacrima sind keine Lacrima im eigentlichen Sinne. Hier sind teilweise mehrere Elementarlacrima mit der Technologie Phalês kombiniert worden, um so neue Gegenstände zu erschaffen, welche das Leben generell vereinfachen.

Kommunikationslacrima: Es fungiert im Grunde wie ein Telefon. Berührt man das Kommunikationslacrima und denkt an die Person, die man anrufen will, klingelt das Lacrima der angerufenen Person kurz darauf. Nimmt man den Anruf an, taucht die andere Person in Form eines kleinen Hologramms über dem Kommunikationslacrima auf.
Dampfbetriebene Kutschen und Luftschiffe: Gewöhnlicherweise werden Kutschen von Pferden gezogen, doch haben Magier vor Kurzem selbstfahrende Kutschen erfunden. Diese wirken wie gewöhnliche Kutschen, jedoch werden sie lediglich von einem Elektrizitätslacrima und der hiesigen Dampftechnik angetrieben. Um die Kutsche zu steuern, gibt es Lenkrad. Bei den in Phalê erfundenen Luftschiffen sieht es ähnlich aus.
Röntgenstrahlenlacrima: Ein Licht-Lacrima wurde erweitert, so dass dieses Röntgenstrahlen aussenden kann. Dadurch kann man beispielsweise die Knochen eines Menschen abbilden, um so zu sehen, ob dieser sich etwas gebrochen hat oder die Knochen anderweitig verletzt sind. Diese Erfindung hat die Medizin sehr weit nach vorne gebracht.
Wiedergabelacrima: Diese Lacrima sind eher klein und werden dazu verwendet, etwas aufzunehmen. Dieses kann dann später wieder abgespielt werden. Meist wird dies zu Spionagezwecken eingesetzt.
Zeit-Lacrima: Dieses fungiert als Uhr, welche den Stand der Sonne anzeigt, indem eine kleine Abbildung in Form eines Holograms aufleuchten lässt.

Magier
Magier in Phalê sind Menschen, die die Fähigkeit besitzen, Lacrima, magische Kristalle, zu verarbeiten und deren Energie zu nutzen. Sie sind Mitglieder des Magistrats und verantwortlich für die Anwendung von Lacrima in Technologie und Magie. Nur sie können die Kristalle bearbeiten, um ihre magischen Kräfte freizusetzen, was sie zu wichtigen Figuren in der Gesellschaft macht. Das Wissen, wie man Lacrima verarbeitet, wird vom Magistrat streng gehütet. Über dieses Wissen verfügt nicht einmal die kaiserliche Familie.

Das Magistrat
Das Magistrat ist eine zentrale Institution in Phalê, die sich auf die Wissenschaft und Magie konzentriert. Es besteht aus einer Gruppe von hochqualifizierten Magiern und Forschern, die sich mit der Verarbeitung und Erforschung von Lacrima, den magischen Kristallen, beschäftigen. Während der Klerus in Phalê für den Glauben zuständig ist, repräsentiert das Magistrat das rational-wissenschaftliche und magische Gegengewicht, das Wissen und Technologie fördert.
Das Magistrat ist eine hierarchische Institution, die von erfahrenen Magiern geführt wird. An der Spitze des Magistrats steht der Oberste Magier, der die Richtung und die Ziele des Magistrats festlegt. Er oder sie ist die zentrale Führungsperson, die in enger Verbindung mit dem Kaiserreich steht und sowohl die wissenschaftliche als auch die magische Forschung vorantreibt. Unter dem Obersten Magier findet man den Rat der Sechs. Dieser besteht aus talentierten Magiern, die dem Obersten Magier bei Entscheidungen zur Seite stehen. Darunter befinden sich die angestellten Magier. Aber auch neue Magier und Lehrlinge werden in die Geheimnisse der Lacrima-Verarbeitung eingeweiht und lernen das Handwerk von den erfahrenen Magiern.
Das Magistrat hat die Aufgabe, das Geheimnis der Lacrima zu entschlüsseln und deren magische Energie für verschiedene Zwecke nutzbar zu machen. Dies umfasst nicht nur die Entwicklung von magischen Fähigkeiten, sondern auch die Förderung von Technologien, die das Leben der Bevölkerung verbessern können. Es ist der wichtigste Akteur bei der Erforschung und Anwendung von Lacrima in verschiedenen Bereichen.
Das Hauptgebäude des Magistrats in Masul ist ein imposantes, hochmodernes Institut, das sowohl als Forschungszentrum als auch als Verwaltungseinrichtung dient. Es beherbergt zahlreiche Labore und Bibliotheken, in denen Magier an der Entwicklung neuer Technologien und der Erforschung von Lacrima arbeiten. Das Gebäude ist von kristallenen Strukturen durchzogen und strahlt eine Atmosphäre von Wissenschaft und Macht aus.

Einfluss des Magistrats auf die Gesellschaft
Das Magistrat hat einen enormen Einfluss auf das tägliche Leben in Phalê. Als treibende Kraft hinter der Entwicklung von Technologie und magischen Innovationen ist es sowohl für den wissenschaftlichen Fortschritt als auch für die militärische Macht des Kaiserreiches verantwortlich. Die Magier genießen hohe Anerkennung und Einfluss, sowohl bei der Bevölkerung als auch in der Politik. Ihre Entdeckungen verändern das Leben der Menschen und sorgen für Wohlstand, aber auch für das wirtschaftliche und politische Wachstum des Reiches. Besonders in Masul genießen sie einen hohen Ansehensheitsgrad.

Zusammenhang mit den Weltenwanderern
Die Weltenwanderer, welche erst vor kurzer Zeit aufgetaucht sind, haben die phalêsische Sprache erst dann erlernt, als sie ein Kommunikationslacrima berührt haben. Was viele nicht wissen ist, dass dies nicht die ersten Weltenwanderer waren. Das Auftauchen dieser entdeckte der damalige Oberste Magier und versprach sich von ihnen mehr Macht. Viele aus der ersten Welle wurden vom Magistrat entführt, um Experimente an diesen durchzuführen. Allerdings waren diese Experimente bislang erfolglos und man konnte noch keine besonderen Kräfte in den Weltenwanderern finden.

Widersprüche und dunkle Seiten des Magistrats
Das Magistrat ist zwar eine Institution der Wissenschaft, doch gibt es auch dunkle Seiten. Die Geheimhaltung von Informationen, insbesondere über die Verwendung von Lacrima, ist weit verbreitet. In manchen Fällen nutzt das Magistrat seine Macht aus, um Experimente an den Weltenwanderern durchzuführen oder die Bevölkerung in Bezug auf die wahre Macht der Lacrima zu täuschen. Die Faszination für immer neue Entdeckungen führt auch zu ethischen Fragestellungen, die innerhalb der Gesellschaft immer wieder diskutiert werden.